Wenn die Sonne scheint

Heute in der Früh hat es noch gestürmt und geregnet. Ich hab mich mit vier Schichten (mehr Kleidung habe ich gar nicht mit) nach draußen vors Hotel gewagt und auf Angus gewartet. Es hat nicht lang gedauert und der gelbe Bücherbus ist beim Hotel vorgefahren, zum Staunen der anderen Hotelgäste.

Angus und ich haben uns dann auf den Weg in den Westen gemacht. Und dann ist doch tatsächlich die Sonne herausgekommen und der Regen hat aufgehört. Die Landschaft wurde in ein wunderbares Licht getaucht und ich konnte mich gar nicht satt sehen.

Das Computerprogramm hat einwandfrei funktioniert und ich hab, unter Aufsicht von Angus, bald die Entlehnungen übernehmen dürfen. Heute haben wir hauptsächlich Schulkinder im Bus begrüßen können. Der Bus hat vor lauter Aufregung hin und her gewackelt.

Die Mittagspause haben wir an einem sehr netten Hafen gemacht und so langsam hab ich Schicht für Schicht abgelegt. Kurzzeitig war ich verführt meine Sonnenbrille aufzusetzen.

Der Nachmittag war dann in ein paar Siedlungen mit begeisterten Leserinnen. Wir konnten sogar zwei neue Leserinnen begrüßen und eine alte Dampflok bewundern.

Um vier Uhr gings zurück. Immerhin eine Stunde Rückfahrt. Wir haben heute wieder einige Kilometer hinter uns gebracht.

Wieder ein sehr schöner Tag in der „Leabharlainn“ – Bibliothek auf Gälisch; aber noch besser gefällt mir, was es wörtlich übersetzt bedeutet: Büchervoll

© Text und Fotos: Brigitte Donnelly

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