BPL

 

Es ist Sonntag, und da ich erst am nächsten Tag in der Boston Public Library – ab jetzt kurz BPL genannt – erwartet werde, mache ich mich ein wenig mit Boston und Cambridge (immerhin wohne ich in der Stadt bzw. dem Vorort von Boston) bekannt: ich spaziere durch die Straßen, bewundere die Architektur...

Die Koffer sind gepackt, die Tickets und die ESTA-Reisegenehmigung sind sicher verstaut, die E-Books, die schon seit Langem auf meiner „books to be read“-Liste stehen, sind aufs Handy geladen und die Reise kann endlich endlich losgehen...

Boston Landkarte

Die Vorbereitungsphase nähert sich ihrem Ende, die Packphase wird noch hinausgezögert, aber schon heißt es: nur noch dreimal (3!) schlafen gehen, dann geht es endlich los...

Sternenbanner

Wie war das? Es gibt für interessierte BibliothekarInnen ab sofort die Möglichkeit, einen vierwöchigen Fachaufenthalt in den USA zu verbringen? Organisiert und unterstützt vom BVÖ und der ALA?!

Und schon gibt es kein Halten mehr...

Zu guter Letzt meiner wunderbaren Schottlandreise habe ich noch einen ganzen Tag Sightseeing bekommen. John, der Chef der High Life Highland Libraries, ist mit mir in das herrliche Tal Glencoe gefahren. Neben der einfach unbeschreiblichen Landschaft kam ich auch in den Genuss des unglaublichen Wissens von John über die schottischen Highlands. So macht Reisen wirklich Spaß.

 

Heute in der Früh hat es noch gestürmt und geregnet. Ich hab mich mit vier Schichten, mehr Kleidung habe ich gar nicht mit, nach draußen, vors Hotel gewagt und auf Angus gewartet. Es hat nicht lang gedauert und der gelbe Bücherbus ist beim Hotel vorgefahren, zum Staunen der anderen Hotelgäste.

 

Heute Vormittag waren David und ich wieder auf Tour. Auf einer Halbinsel, bis die Straße aus und umdrehen angesagt war. Wir haben einen Kindergarten und eine Volksschule besucht und wurden freudig begrüßt.

 

Als wir heute unsere Tour starten, hat sich der Regen wieder gelegt. Aber nicht für lang. Ein weiterer Versuch den Laptop für den Bücherbus in Gang zu bringen, scheitert erneut. Deshalb machen wir es heute wieder so wie gestern, wir schreiben alle Entlehnungen und Rückgaben auf einen Zettel.

 

Nach 10 Stunden bin ich in Inverness, Schottland angekommen. Nachdem ich die turbulenten Flughäfen von Wien und London Heathrow hinter mir gelassen habe, haben meine Füße am Flugfeld von Inverness schottischen Boden berührt. Endlich.

Hier sollte ein Bild sein: „Welcome to Inverness“; leider durfte ich kein Foto machen.

 

Seiten